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Swiss Life CSI 2002

Swiss Life Classic
 

Ludger Beerbaums Double

Der Deutsche Ludger Beerbaum gewann am CSI Zürich 2002 als erster Springreiter mit Goldfever die mit 400'000 Franken dotierte Swiss Life Classic zum zweiten Mal in Folge. Der Weltranglistenerste verwies im ausverkauften Hallenstadion seine überraschende Landsfrau Susanne Behring mit Arioso du Theillet auf den Ehrenplatz. Jan Tops mit Grand Dame wurde Dritter. Einiges Pech hatten die Schweizer: Beat Mändli konnte mit seinem erst neunjährigen Oldenburger Gryfino seine Chance in der Barrage der zehn Besten nicht wahrnehmen. Beim Aufwärmen zum zweiten Umgang zog sich Gryfino eine Zerrung zu, welche die Bestätigung des überraschenden Erfolgs im Mercedes Swiss Master vom Freitag verhinderte. Pech beklagte auch Markus Fuchs, der mit Tinka's Boy beim Warm-up gestürzt war und in der Folge im Parcours keine Chance hatte.

Resultate (nach Stechen)
1. Ludger Beerbaum/Goldfever (GER), 0/40,98; 2. Susanne Behring/Arioso Du Theillet (GER), 0/42,39; 3. Jan Tops/Grand Dame (NLD), 0/43,19; 4. Maria Gretzer/Zixten (SWE), 0/43,41; 5.
Marc van Dijck/Goliath (BEL), 0/44.55

 

Mercedes Swiss Masters
 

Ein Mercedes für Mändli

Ein Double gab es auch beim Swiss Masters: Diesmal war es der gebürtige Schaffhauser Beat Mändli, der die Prüfung zum zweiten Mal gewinnen konnte indem er auf dem erste neunjährigen Oldenburger Gryfino alle Konkurrenten schlug. Neben Mändli war noch der Holländer Jan Tops mit Grand Dame in dem schweren Stechen fehlerlos. Auf dem dritten Rang mit dem schnellsten 4-Fehler-Ritt klassierte sich der Schwede Rolf Göran Bengtsson mit seiner Ausnahmestute Pialotta.

Resultate (nach Stechen)
1.Beat Mändli/Gryfino (SUI) 0/38,10; 2. Jan Tops/Grand Dame (NED), 0/39,92; 3. Rolf Göran Bengtsson/Pialotta (SWE) 4/36,99; 4. Jeroen Dubbeldam/The Sjiem (NED), 4/37,91; 5. Rodrigo Pessoa/Lianos (BRA) 4/38,64.

 

Credit Suisse Grand Prix
 

Sieg bei der ersten CSI-Teilnahme

Er startete erstmals in Zürich und gewann auf Anhieb den ersten Grossen Preis der Veranstaltung, den mit 100'000 Franken dotierten Credit Suisse Grand Prix: Der Schwede Rolf-Göran Bengtsson schlug auf seiner Stute Pialotta sämtliche sieben Mitkonkurrenten im Stechen. Ebenfalls fehlerlos blieben der Italiener Jerry Smith auf Jamiro und der Amerikaner Peter Wylde mit Fein Cera. Die beiden belegten die Plätze 2 und 3. Kein Glück hatten die Schweizer. Mit Urs Fäh und Markus Fuchs schafften zwar gleich zwei Eidgenossen den Einzug ins Stechen, wo beide aber mit je zwei Abwürfen scheiterten.

Resultate: (nach Stechen)
1. Rolf Göran Bengtsson/Pialotta (SWE), 0/33,79; 2.
Jerry Smit/Jamiro (ITA), 0/35,59; 3. Peter Wylde/Fein Cera (USA), 0/37,84; 4. Marc van Dijck/Goliath (BEL), 4/36,94; 5. Otto Becker/Grandilot (GER), 4/46,04.

(Nido)